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Rezension zu "Rumors - Die Prinzessinnen von New York" von Anna Godbersen



Hey ihr lieben Zeilenträumer!

Noch 12 Tage und dann steht Weihnachten auch schon vor der Tür – und das Traurige ist, dass ich noch nicht mal wirklich in Weihnachtsstimmung bin! So spät hat es selten bei mir eingesetzt, aber dieses Jahr wollen die weihnachtlichen Gefühle irgendwie nicht aufkommen, was ich sehr schade finde, da ich die Vorweihnachtszeit lieeeebe :D Geht es euch da genauso? :) Und habt ihr schon alle Geschenke besorgt? Ich bin mittlerweile fertig mit dem Weihnachtsshopping und habe auch schon alles bis auf eine Sache verpackt ;)

So und nun kommen wir mal zu dem 2. Teil der „Prinzessinnen von New York“-Reihe von Anna Godbersen, um den es in der heutigen Rezension gehen soll.
Vielen Dank an dieser Stelle an den lieben LYX Verlag, der mir Teil 1 und Teil 2 als Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat <3

Original-Titel: „Rumors - Three women. One fateful decision“
Preis: 12,90 €
Seitenanzahl der Printausgabe: 400 Seiten
Preis des eBooks:  9,99 €
Erschienen bei: LYX Verlag

Von mir vergebene Sterne: ✭✭✭,✰

Zum Inhalt:

Ihre Liebe verstößt gegen alle Regeln

In der gesellschaftlichen Elite Manhattans 1899 ist nichts gefährlicher als ein Skandal - und nichts wertvoller als ein Geheimnis. Nach der Beerdigung von Elizabeth Holland ist es nun Dianas Pflicht, die Familie durch eine vermögende Heirat zu retten. Aber der Mann, dem ihr Herz gehört, ist für sie unerreichbar: denn Henry Schoonmaker ist der ehemalige Verlobte ihrer Schwester. Trotzdem wollen Diana und Henry für ihre heimliche Liebe kämpfen. Doch sie haben nicht mit der ehrgeizigen Penelope Hayes gerechnet. Die ist fest entschlossen, Elizabeths Platz in der High Society zu übernehmen. Und um zu bekommen, was sie will, ist ihr jedes Mittel recht ...

Meine Meinung zum Buch:

Wer meine Rezension zu „Scandal“, dem ersten Teil dieser Reihe gelesen hat, weiß bereits, dass ich einige Schwierigkeiten hatte, in diese Reihe einzusteigen. Es wurden mir zu viele Personen vorgestellt und aus zu vielen Perspektiven erzählt – leider trifft das auch auf Teil 2 zu.
Für mich trägt die Rolle der Carolina Broud leider keine Bedeutung bzw. ihr falsches Leben kann mein Interesse einfach nicht entfachen. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum so häufig aus ihrer Sicht erzählt wird, wenn ihre einzige Bedeutung in diesem Buch die war, ein Geheimnis auszuplaudern, das folgenschwere Konsequenzen für meinen Lieblingscharakter hatte.
Insgesamt wird aus 5 Perspektiven erzählt – Diana, Henry, Elizabeth, Penelope und Carolina. Das ist mir ein wenig zu viel bzw. zumindest die letztere könnte man meiner Meinung nach weglassen und es würde der Geschichte keinen Abbruch tun.

Was mich an dieser Reihe so fasziniert, ist, dass ich trotz all meiner Kritik immer weiterlese und wissen will, wie es weitergeht. Die Story an sich konnte mich schon packen, aber die Art und Weise wie es erzählt wird, gefällt mir nicht ganz soo gut.
Die Autorin legt viel Wert auf sehr detaillierte Beschreibungen, die für mich manchmal ausschweifen, sodass ich Absätze überspringe, bis wieder ein Dialog aufkommt.

Nach Band 1 hatte ich mich sehr auf Band 2 gefreut, weil ich dachte, dass der Weg für Diana und Henry endlich frei sei – zwei Menschen hatten sich gefunden, die sich wirklich liebten und keine Scheinehe führen würden wie die meisten in New York. Die beiden sind für mich einfach die authentischsten Charaktere, wobei beide etwas von ihrer Authentizität in diesem Band einbußen mussten.

Die Welt, in der die Charaktere leben – New York 1899 – wäre eine Welt bzw. Gesellschaft, in der ich todunglücklich wäre. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, zur Heirat gezwungen zu werden oder immer nur aufs Geld zu achten, egal um was es geht. Die meisten Charaktere sind dadurch sehr oberflächlich, weil sie es so beigebracht bekommen haben und vorgelebt bekommen, aber Diana und Henry haben sich für mich von dieser schnöseligen, verwöhnten Masse abgehoben… aber meine Hoffnungen für die beiden wurden leider zertstört und ich bin seitdem ich das Buch gestern Abend beendet habe, etwas sprach- und ratlos, weil ich nicht weiß, wie Henry aus so einer Situation wieder herauskommen soll bzw. ob die Autorin das überhaupt so möchte, denn nachdem sie einem bedeutenden Charakter in Teil 2 das Leben genommen hat, kann ich echt nicht mehr einschätzen, in welche Richtung sie geht bzw. was sie planen könnte…

Den Tod des Charakters fand ich ehrlich gesagt genauso unpassend wie Henrys Gedanke „Es gab nichts mehr zu sagen“, denn oh doch – Diana hätte es zumindest verdient, die Wahrheit zu erfahren.
Das war irgendwie ein unkluger Schachzug der Autorin, denn diese abgehackte Szene stört mich jetzt noch, weil ich nicht verstehe, warum er ihr nicht wenigstens erklärt, warum alles so kam wie es kam. Wenn er sie wirklich lieben würde, dann hätte er doch einsehen müssen, dass sie zumindest das von ihm hören musste…

Naja, wie gesagt, das Ende hat mich ganz und gar nicht zufrieden gestellt und gestern Abend nach dem Beenden des Buchs hatte ich irgendwie noch mehr Hoffnung in mir verspürt, dass sich in Band 3 alles zum Guten wendet für die beiden… aber jetzt wo ich all diese Dinge beim Verfassen dieser Rezension Revue passieren lassen hab, empfinde ich gar keine Hoffnung mehr… Ich bin grade kurz davor, mir die Reihe auf Englisch zu holen, sodass ich den finalen Band lesen kann und weiß, ob die Autorin die beiden endlich ein Liebespaar sein lässt.. denn ehrlich gesagt interessieren mich nur diese beiden Charaktere.

Vielen Dank, dass du bis hierhin gelesen hast :D Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

Eure Zeilenträumerin

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